https://www.kroatien-croliday.de/modules/mod_image_show_gk4/cache/croliday.animation-headerbereich.11gk-is-174.jpglink
https://www.kroatien-croliday.de/modules/mod_image_show_gk4/cache/croliday.animation-headerbereich.22gk-is-174.jpglink
https://www.kroatien-croliday.de/modules/mod_image_show_gk4/cache/croliday.animation-headerbereich.44gk-is-174.jpglink
https://www.kroatien-croliday.de/modules/mod_image_show_gk4/cache/croliday.animation-headerbereich.55gk-is-174.jpglink
German Croatian Czech English Polish

Urlaubsziel wählen

Suche nach Land

Suche nach Region

Suche nach Stadt


Unterkunft Typ


Ankunftsdatum
 
Abreisedatum

Ich habe noch kein Datum

Anzahl der Gäste


Sat - TV
Bootsplatz
Meer
Privat Parkplätze
Klimaanlage
Haustiere erlaubt
Pool
Balkon
Internetzugang
Grill / Aussengrill

Apotheke
Arzt
Badewanne
Bahnhof
Bank
Bankautomat
Bootsanleger
Bügeleisen / Brett
Bus
Dusche
DVD Player
Fahrradverleih
Fahrradwege
Flughafen
Föhn
Friseur
Gartenmitbenutzung
Gäste WC
Herd
Herd & Backo
WiFi / WLAN
Kaffeemaschine
Keine Haustiere
Krankenhaus
Kühl-/Gefrierschrank
Kühlschrank
Lebensmittelgeschäft
Mikrowelle
öffentl. Parkplätze
Restaurant
Sandstrand
Sehenswürdigkeiten
Shopping
Spülmaschine
Strand
Tische & Stü
Toaster
Touri-Information
Ventilator
Wandern
Wäsche Trockner
Waschmaschine
Wasserkocher
Zentrum

Kundenlogin

Aktuell sind 73 Gäste und keine Mitglieder online

Kroatische Inseln

 

Insel Krk

Krk ist Kroatiens größte Insel (410 qkm und 14.000 Einw.). Bei Kraljevica über die kahle Felsinsel Sveti Marko erstreckt sich eine gewaltige Brücke (1309 m) mit einem riesigen Brückenbogen aus Stahlbeton. Die Insel zeigt sich von ihrer karstigsten Seite, wenn man sie über die Brücke anfährt, Sie birgt jedoch viele Gesichter in sich, von kahl und karg bis grün und üppig. Außer mit der Brücke ist die Insel auch durch einige Fährlinien mit dem Festland verbunden. Im nördlichsten Teil der Insel liegt der Flughafen. Die Insel zeigt alle Besonderheiten des Mittelmeerraumes, wie die Kiesstrände in den Buchten bei Omisalj, Malinska, Krk, Punat, Baska, Vrbnik.

Auf einer felsigen Anhöhe über einer schmalen Bucht liegt das alte, historische Städtchen Omisalj (1.000 Einw.), ideal für Spaziergänge. Eine Fußgängerzone führt in den alten Ortskern und zur Marienpfarrkirche, einer romanischen Basilika aus dem Jahre 1213. Kleine verwinkelte Gassen führen durch den Ort, deren Harmonie nur die gelben Straßenleuchtkugeln stören. Entlang des Uferwegs zum alten Fischerhafen, in dem Yachten schaukeln, trifft man auf Fels-, Kies- und Sandbuchten die zum baden einladen. Auf der im Blickfeld liegenden Halbinsel Sepno prallen Gegewart und Vergangenheit kraß aufeinander. Einst stand hier das römische Fulvinium und jetzt ein stillgelegter Tankerhafen. Klimno und Silo gehören zu den Orten auf Krk, die auch in den Sommermonaten noch eine gewisse Ruhe ausstrahlen. Da hier nur ein Campingplatz existiert, hält sich der Ansturm der Touristen in Grenzen.

Njivice (200 Einw.) ist ein von Obstgärten und Olivenhainen umgebenes Dorf, das fest in den Händen des Tourismus ist. Vom ehemaligen Fischerdörfchen blieb fast nichts mehr übrig.

Der an der Nordwestküste der Insel gelegene malerische Badeort Malinska (500 Einw.) ist bekannt für seine üppige Vegetation und den weitläufigen Felsstränden, die zum Teil mit Sand und Kies sorgfältig aufbereitet sind. Durch die Hotelanlage Haludovo wird das Freizeitangebot in Malinska in jeder Weise enorm gesteigert.

Krk (2.000 Einw.) ist der Hauptort der gleichnamigen Insel und liegt geschützt in einer Bucht, umgeben von Nadelwäldern. Die historische Seestadt mit Touristenpulks in den Gassen liegt mit wuchtigen Mauern, Stadttürmen und dem Zwiebelturm der mächtigen Basilika unten in der Bucht. Die neueren Wohngebiete liegen an den sanft zum Meer hinabfallenden Hängen. Es gibt zwei Bereiche mit zahlreichen Strandabschnitten, vom Kiesstrand über Felsbuchten bis zu betonierten Badeplätzen. Manche der ältesten Kirchen Kroatiens befinden sich auf der Insel Krk: die Kirche Sv. Donat aus dem 9. Jh. zwischen Punat und dem stillen Dorf Kornic.

Kornic liegt zwar nicht direkt am Meer, was in manchen Fallen sehr von Vorteil sein kann. Nach ausgiebigem Sonnenbad am Kiesstrand von Kornic, kann man sich zur Ruhe ins Dörfchen zurückziehen und die durch die Hanglage bedingte ständige leichte Windbrise genießen, sowie einen schönen Panoramablick auf die Klosterinsel Kosljun in der Bucht von Punat.


 

Das Hafenstädtchen Punat (1.700 Einw.) liegt nur ca. 6 km östlich der Inselhauptstadt Krk, an einer geschützten, durch die Halbinsel Prniba vom Meer nahezu abgeschnittenen und somit binnenseeähnlichen Bucht. Am Ortseingang liegt heute eine kleine Schiffswerft, gleich daneben einer der größten und modernsten Yachthäfen Kroatiens, ein Paradies für Segler und Bootsfahrer. Sehenswert ist die Dreifaltigkeitspfarrkirche aus den Jahre 1773. In der Hauptsaison herrscht großer Rummel auf der Strandpromenade mit Palmen und gelben Laternen, die dem Sonnenuntergang hübsche Farbtupfer beimischen. Entlang der Promenade gibt es zahlreiche Eisdielen, Restaurants und Snackbars. Mitten in der Bucht von Punat liegt die kleine waldbewachsene Klosterinsel Kosljun, von Punat aus per Bootstaxi erreichbar. Ein Klosterrundgang unter Führung eines Mönchs gehört zum Höhepunkt eines Besuchs. Gute Bademöglichkeit findet man zwischen dem Ort und dem Buchtausgang, der Meeresenge Buka, vereinzelt Kiesstrände.

Baska (1.000 Einw.) ist ein kleiner Fischerort, der von hohen weißen Karstbergen geschützt ist, da wo die breite fruchtbare Schwemmebene in die Bucht ausläuft. Hier dehnt sich der 1,8 km lange, 10 - 40 m breite Kiesstrand mit seichtem Übergang ins kristallklare Wasser aus, der als der schönste der Insel gilt, an machen Stellen teilweise Sand. Eine Promenade mit Palmen und Laubbäumen zieht sich um die ganze Bucht. Hier ballen sich die Menschen im Hochsommer entlang der Eisdielen, Restaurants, Snackbars, den Souvenirläden mit Schmuck und den Obst- und Gemüseständen. Aus Baska stammt das älteste Denkmal der kroatischen Sprache, die große steinerne Baskatafel aus dem 11. Jh. Eine der meistgeschätzten Sehenswürdigkeiten ist das letzte Abendmahl des Meisters Marin Cvitkovic aus dem Jahr 1599. Man kann ruhig behaupten, daß wo auch immer man sich auf der Insel Krk auf den Weg macht, auf besonders schöne Küsten- und Binnenlandschaften trifft, die zum Teil in Einklang mit den wunderbaren Stimmungen alter Städte zu bringen sind.

Insel Rab

Die Insel Rab (91 qkm) ist eines der Prachtstücke des kroatischen Fremdenverkehrs. Die zum Festland liegende Seite ist kahl und ungastlich, die Westseite mediteran und grün. Sie ist die grünste und dichtbesiedeltste der Kvarner Inselgruppe. Mildes Klima, üppiger Pfanzenwuchs, Badestrände und die sehenswerte mittelalterliche Stadt Rab ziehen schon seit 100 Jahren Touristen in großen Scharen an. Auf der Insel sind vor allem die herrlichen Badestrände von besonderer Schönheit.

Lopar (1.300 Einw.) ist der zweitgrößte Ort der Insel und liegt an der Nordspitze. Die vielen großen und kleinen Badebuchten entlang der Küste und der inzwischen schon sehr bekannte “Paradiesstrand” machen den Fährort immer anziehender. Dank seines schönen, 1,5 km langen, mit sandigem Untergrund und sehr flach abfallenden Sandstrandes, der besonders für Kinder geeignet ist, muß man in den Sommermonaten schon früh hinaus um sich einen Platz am Strand zu ergattern. Dafür kann man aber auch dann hundert Meter ins Meer laufen ohne eine nasse Hose zu bekommen.

Supetarska Draga liegt entlang der tiefen gleichnamigen Bucht mit vielen Neubauten und einer Marina. Ein idealer Ort für Bootsfahrer. Schöne Badeplätze sind rund um die Halbinsel anzutreffen. Viele kleine Sand- und Kiesbuchten mit Blick auf die drei kleinen vorgelagerten Inseln.

Der Ort Kampor erstreckt sich mit Gehöften und Neubauten zwischen der Bucht Kampor im Nordwesten und der Bucht Eufemija mit dem Franziskanerkloster im Südosten. Das heutige Zentrum des Ortes, in dem noch ein paar alte Häuser stehen, liegt an der Bucht Kampor. Der Sandstrand ist genauso flach wie der Lopars, zwar bedeutend kleiner, dafür aber auch bei weitem nicht so überlaufen. Südwestlich von Rab liegt Suha Punta, im nadligen Mittelmeerwald, nahe dem Meer und einer modernen Touristensiedlung mit Hotels, Bungalows und Pavillons. Ein Weg durch den Wald führt um die Bucht und auf die nächste Landzunge zu guten Bademöglichkeiten, auch FKK. Hier wird Rab auf einmal ganz einsam.

Der Hauptort Rab (1.500 Einw.) liegt auf einer schmalen Landzunge zwischen dem Hafen und der Eufemija-Bucht. Auf einer kielförmigen Landspitze gelegen, segelt die alte befestigt Stadt mit ihren vier Glockentürmen durch die Jahrhunderte. Heute drängen sich die Urlaubsgäste durch die schmalen Gassen zwischen Kirchen und Patrizierhäusern, begierig, die reichverzierten Schönheiten des Altertums einzufangen. Am Besten läßt man das Auto auf dem Parkplatz vor der Stadt oder am Hafenbecken, um dann einem gemütlichen Spaziergang durch die Altstadt anzutreten. Am Hafenbecken sieht man viele Boote, Yachten und oft einen prächtigen Windjammer. So kommt man zum Hauptplatz mit Palmen, bunten Stühlen, Cafés und dem Fürstenpalast.


 

Viel sehenswertes gibt es in der Altstadt zu besichtigen wie zum Beispiel: das Kloster Sveti Antun, die Domkirche Sveta Marija 1177 vom Papst persönlich eingeweiht, und am Ende der des alten Stadtteils das Kloster Sveta Andrija. Seit 100 Jahren schon ist Rab ein weltbekannter Kurort mit dem ersten FKK-Strand Kroatiens, und man tut alles, um weiterhin seinen guten Ruf zu behalten.

Banjol ist eine Küstensiedlung an der gleichnamigen Bucht, die an das Fremdenverkehrsviertel der Stadt Rab anschließt. Eine ganze Reihe von Pensionen, der einzige Campingplatz in diesem Teil der Insel und die Stadtnähe zu Rab locken jedes Jahr wieder viele Urlaubsgäste an. Banjol verfügt über drei beliebte Badebuchten (Padova-Buchten) mit Kies- und Sandstränden die gut für Kleinkinder geeignet sind. Außerdem hat man von hier aus einen malerischen Blick auf die Stadt Rab.

Der Ort Barbat liegt unterhalb des Berges Kamenjak und ist mit Banjol zusammengewachsen. Entlang des Uferweges gibt es zahlreiche kleine Badebuchten mit Kies und Sand, und viele kleine Molen mit bunten Booten. Gegenüber von Barbat erstreckt sich die vorgelagerte Insel Dolin, die den Ort vor Meerwinden gut schützt. Besonders günstige Bademöglichkeiten sind ca. 2 km südlich der Stadt. Hier findet der Urlauber reizvolle Küstenstreifen, sowie mehrere schöne Sandstrände. In den entfernter gelegenen Buchten sowie auf dem Eiland Dolin herrschen ideale Voraussetzungen für FKK-Anhänger.

Insel Cres

Mit 404 qkm ist die Insel Cres (4200 Einw.) die zweitgrößte Insel der Adria. In der Nordsüd-Richtung ungemein langgezogen, hat sie eine Länge von 66 km und eine Breite zwischen 2 - 12 km. Der Norden und Osten der Insel ist den kalten Winden der Bora ausgesetz, kahl und unfruchtbar. Im Süden und Westen dagegen werden Oliven gezogen und Schafe gezüchtet. Die Insel Cres zeichnet sich durch Naturbesonderheiten wie dem Süßwassersee Vransko jezero (Wasseroberfläche 57 qkm) aus, ein 5 km langer und 1,5 km breiter, fischreicher Süßwassersee, der bis zu 84 m tief ist. Der Seegrund liegt 68 m unter dem Meeresspiegel und ist wahrscheinlich durch unterirdische Flüsse mit dem Festland verbunden. Die Inselstraße führt von Nord nach Süd über eine Drehbrücke auf die Insel Losinj. Die beiden Inseln wurden früher durch einen 9m breiten Kanal getrennt, bis die Römer ihn durchstießen.

Der Hauptort Cres (1.900 Einw.) liegt in einer Flaschenhalsbucht und wie alle wichtigen Orte der Kvarner Inseln an der Westküste. Der autolose Altstadtkern lädt zum Bummeln und Verweilen ein. Ohne Hektik kann man seinen Kaffee schlürfen und durch die mit Marmor gepflasterten Gassen ziehen. Am Hafenbecken spielt sich reges Treiben ab: Ausflugsboote, Fischer und überall viele Einheimische die auf den Bänkchen sitzen und palavern. Die Promenade und die Plätze, die sie einfassen, werden erst sichtbar, wenn man weiterschlendert. Winklige Gäßchen gehen vom Hafenplatz aus, eines davon führt zur Pfarrkirche Sv. Marij.

In Valun ist, trotz der Ausflugsfahrten, die hierher führen, die Zeit stehengeblieben. Das autolose Fischerstädtchen mit seinen alten Gebäuden ist vorallem durch die Fernsehserie “Der Sonne entgegen” bekannt. Von der Straße aus gesehen, liegt Valun tief unten am Meer, mit Kiesstrand, kleinem Fischerhafen und alten, zum Teil recht hohen Gebäuden. Tiefblau leuchtet das Meer in der türkisgesäumten Bucht. Verläßt man die Inselstraße nach rechts kommt man über das Bergdorf Stivan nach Miholascica, einem neuen kleinen Städtchen mit Privathäusern, einem Restaurant mit Terrasse und Badebucht aus Fels- und Kieselsteinen. Von hier aus kann man die vorgelagerten Insel Zeca und Istrien sehen.


 

Die Straße führt weiter nach Martinscica, einem kleinen Ort mit Jachthafen und Kiesstrand. Ein paar Konobas gruppieren sich um den kleinen Platz und an der Uferpromenade. Es riecht nach Fisch, und der Blick schweift auf die Bucht und über die vielen kleinen Schiffchen darin.

Punta Kriza ist ein kleiner, ruhiger Einkaufsort für den nahen Campingplatz und die weinigen privaten Ferienhäuser die sich entlang der malerischen Bucht sich reihen. Mit einem Boot kann man von hieraus die vielen kleinen bizarren Höhlen entdecken, die um die Buchten liegen. In das uralte Städtchen Osor, in dem heute nur noch ein paar Hundert Einwohner leben, führt eine kopfsteingepflasterte Gasse, gesäumt von blühenden Oleandersträuchern. Ein Auto hätte hier keinen Platz mehr. Am kleinen Hauptplatz, vom Grün der alten Bäume umgeben, sitzt man gemütlich vor dem einzigen Café am Platz. Man blickt auf die Kathedrale mit prächtiger Fassade und ebensolchem Portal. Hier befindet sich die Drehbrücke, die zur Insel Losinj führt.

Insel Losinj

Die Insel Losinj (75 qkm, 8.500 Einw.) ist, im Gegensatz zu Cres, die schon vom Fremdenverkehr zu Anfang unseres Jahrhunderts erschlossene Insel. Sie ist 31 km lang und bis zu 5 km breit. Viel fruchtbarer als Cres, erlaubt das besonders milde Klima auf Losinj neben Oliven, Gemüsen, Obst und Wein den Anbau von Heilkräutern. Auf Losinj wehen nicht mehr so sehr die kalten Winde vom Festland her wie auf Cres. Deshalb ist Losinj milder, üppiger grün und von ebensolch grünen Inseln umgeben. Die Bemühungen der Seefahrer, exotische Setzlinge auf ihrer Heimatinsel anzupflanzen, und das Interesse am Tourismus, der schon ins Jahr 1886 zurückgeht, schufen Parks mit Palmen, Agaven, Oleander, Orangenbäumen und vielen Pinenwäldern. Losinj stand bis zum 14.Jh. unter der Herrschaft von Cres. Erst durch einen Vertrag mit Osor erhielten die Siedler auf Losinj ihre autonomen Rechte. Ansonsten hat es eine ähnliche Geschichte wie Cres.

Der Hauptort Mali Losinj (5200 Einw.) ist ein alter Seefahrer- und Kurort und liegt am Ende einer Tiefen, geschützten Bucht. Hier spürt man das erste Mal Subtropisches Klima. Überall sind Palmen und prunkhafte Villen mit faszinierenden Fassaden, die an den Glanz alter Zeiten erinneren. Mali Losinj zählt zu den großen Badeorten an der Adria und die 6 km lange tiefeinschneidende Bucht, an der es liegt, zu den schönsten des kroatischen Küstengebiets. Die Uferpromenade am Hafenbecken wird abends zur Fußgängerzone. Ein Stück große Welt schiebt sich in ihrem Sprachgewirr an den Terrassen der zahlreichen Lokale vorbei. Palmen säumen die Promenade, am Kai liegen Ausflugsboote mit bunten Werbeschildern und Lampions, Segelschiffe und Fähren. Ruhiger wird es in den engen Seitengassen, sie sind winklig und manche führen steinstufig hinauf zur Bastei und zur Pfarrkirche. Vom Kirchplatz hat man Blick über die Stadt hinab zum Meer. Durch eine Strandpromenade gelangt man nach Veli Losinj.


 

Veli Losinj (900 Einw.), die nur dem Namen nach größere Schwesterstadt, wirkt mit den schloßartigen Bauten, in denen der österreichische und italienische Adel um die Jahrhundertwende den Sommer zu verbringen pflegte, viel altertümlicher als Mali und vor allem das moderne Cikat, das sich übrigens rühmt, mit 2581 Stunden Sonnenschein 57 Prozent der überhaupt in einem Jahr möglichen Sonnenbestrahlung auszuschöpfen. Die Stadt wirkt ruhig. Ihr Zentrum befindet sich an der Pernascica-Bucht, um das sich Cafés mit ihren bunten Terrassen reihen. Die Häuser erstrecken sich hinüber zur ruhigeren Rovenska-Bucht. Von hier aus führt ein Uferweg zu vielen Badeplätzen..

Insel Pag

ie Insel Pag (285 qkm, 7.500 Einw.), 63 km lang und nur 5 km, stellenweise sogar nur 3 km breit, liegt im Kanal unterhalb des Velebit Gebirges. Die zergliederte Küste dieser Insel mit ihren zahlreichen Buchten und Kaps ist 269 km lang, und feiner Sand und Kies erstreckt sich am Ufer des kristallklaren Meeres und bildet eine Vielzahl von Stränden. Die kahlen Berge geben der Insel einen besonderen, wilden und geheimnisvollen Reiz. Der größte Teil der Insel ist steinige Weidefläche, vor allem für Schafe. Überall auf den Inseln und längs der Küste ist Lammfleisch sehr wohlschmeckend, doch jenes von der Insel Pag wird besonders geschätzt. Genauso berühmt ist der außergewöhnliche, etwas würzige Pager Schafskäse. Eine der Pager Sehenswürdigkeiten sind auch die Salzgärten, die zum erstenmal im Jahre 1215 erwähnt wurden. Von besonderem Wert ist die Klöppelkunst der Pager Spitzen. Die Kaiserin Maria Theresia pflegte auf ihrem Hof ständig einige Pagerinnen wegen dieser Spitzen zu beschäftigen.

Lun liegt auf einer Art Halbinsel, die wie eine Lanze von Novalja nordwestwärts in die Adria hinein stößt. Richtung Lun verläuft die Straße zwischen Steinmäuerchen entlang, auf der einen Seite das Küstengebirge, auf der anderen tiefblau das Meer. Der Ortsteil Tovarnele liegt am äußersten Zipfel im Nordwesten. Einfache Häuser, die sich zum Meer hinabschwingen, hier herrscht einfach eine traumhafte Ruhe. Nach Lun kommen nur ab und zu Ausflügler von Rab zum Essen und um in den Restaurants die herrlichen Sonnenuntergänge zu bewundern.

Stara Novalja war Fähranlegestelle im Norden der Insel. Der Ort besteht nur aus einigen Häusern. Im Inneren der Bucht findet man einen schönen Sandstrand der immer mehr Badeurlauber anlockt.

Novalja (1.800 Einw.) ist der zweitgrößte Ort der Insel. Der frühere Fischerort ist heute Badeort und touristisches Zentrum wegen seiner zahlreichen, umliegenden Strände in der Umgebung. Die Stadt liegt an einer weit geschwungenen, warmen Bucht mit üppig grünem Promenadenstreifen und einem Marktplatz im alten Ortskern. An der Uferpromenade, die durch einen Parkstreifen mit Palmen, Lorbeer, Oleander und Tamarisken aufgelockert wird, reihen sich Straßenkneipen und Eisdielen. Unvergeßlich ist der Sonnenuntergang den man hier genießen kann. In der Bucht gibt es sehr gute Bademöglichkeiten am Kiesstrand, der auch bestens für Kinder geeignet ist. Außerdem findet man Sandstrände in der Bucht Trincel und Caska, sowie flachen FKK-Strand.

Der ruhige Fischerort Mandre liegt an der Südküste der Insel. Das verschlafene alte Zentrum ist am kleinen geschützten, kieferumschäumten Hafen. Hier liegen Fischernetze ausgebreitet und bunte Fischerkähne schaukeln im Wasser. Am Uferweg sind zum Teil mit Kies aufgefüllte Badestellen. Weitere Bademöglichkeiten sind entlang der Bucht in Richtung Simuni, jedoch etwas schlechter Zugang zum Meer wegen der grossen Kieselsteine und Felsen.

Der Ort Simuni liegt an der Südküste an einer fjordartigen Bucht mit kiefernbewachsenen Hängen. Das große Hafenbecken bietet geschützte Ankerplätze für Yachten. Es gibt einen Campingplatz, und die wenigen Häuser sind versteckt hinter dem Grün der Büsche und Bäume.


 

Der Hauptort Pag (2.500 Einw.) liegt an einer Bucht, an der sich der lange Sandstrand entlangzieht. Das schlichte Städtchen besitzt einen gut erhaltenen Altstadtkern. In den kleinen Gassen häkeln noch heute schwarzgekleidete Frauen an ihren Spitzendeckchen. Streng geometrisch ist auch der Grundriß der Altstadt, den Juraj Dalmatinac, ein bedeutender dalmatinischer Baumeister, entworfen hat. 1483 wurde mit dem Bau begonnen und 20 Jahre danach stand die Stadt. Die nach ihm benannte Hauptstraße, zu der alle Gäßchen parallel laufen, kreuzt sich mit einer Querstraße am Marktplatz. Hier steht die Basilika mit ihrer prachtvollen Fassade und ein Denkmal zu Ehren des Baumeisters der Stadt. Die kleine Stadt hatte schon früh große Bedeutung wegen der Salinen und dem Salzhandel. Povljana war schon zur Römerzeit besiedelt, wie die Reste des Alten Povljana, 3 km südlich des heutigen Ortes, bezeugen. Der langgestreckte Ort mit seinen einfachen Häusern liegt an der gleichnamigen Bucht und ist von Wein- und Gemüsefeldern umgeben. Das Ortszentrum, oberhalb des Meeres, bildet der kleine Hauptplatz umringt von ein paar Läden und Obst- und Gemüseständen. Ringsum findet man ruhige Badebuchten mit Kies- und Sandstrand. Westlich des Ortes findet man heilkräftiges Moor mit schlammigen Meeressedimenten zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen.

Die Jagd und der Fischfang, einst die wichtigsten Wirtschaftszweige, nehmen heute einen immer sportlicheren Charakter an, und gehören zum touristischen Angebot der Insel. Für Unterhaltung stehen Tanzterrassen und Discoclubs zur Verfügung. Pag, die Insel der Felsen, der Weiden und Weingärten, mit bunten Obstgärten inmitten der glitzernden Meeresspitze zieht manch einen Besucher durch ihre außergewöhnlichen Landschaften, wertvollen Bauten und durch ihre Wildnis mit ausgesprochenen Raffinessen an.

 

 

 

 

Kontaktdaten

Anschrift
Croliday Reisen
Arminstr. 15  
70178 Stuttgart
Kommunikation
Tel : 0711 6142543
Fax: 0711 6142542
Mobil : 0178 2018041
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!